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1.Platz

Circleg

Das Projekt Circleg von Fabian Engel und Simon Oschwald plant kostengünstige Beinprothesen aus recycelten Kunststoffabfällen. Circleg verbindet zwei Themenschwerpunkte: Einerseits thematisiert es das Recycling von Kunststoffabfällen, anderseits den Einsatz einer Low-Cost-Beinprothese in Kenia. Für deren Produktion möchte das Projekt Kunststoffabfälle verwenden, die in Kenia eingesammelt und vor Ort aufbereitet werden. Die flexibel einsetzbaren Beinprothesen sollen ebenfalls im Land produziert werden.

2.Platz

Keks Spoon

In der Schweiz wird massenweise Einwegbesteck aus Plastik verwendet – das trägt mit zur Umweltverschmutzung bei. Das Projekt von Nini Zhang möchte Abhilfe schaffen mit einem besonderen Einwegbesteck: einem essbaren Keks-Spoon. Zhang plant, die Löffel nach einem alten englischen Rezept in verschiedenen Varianten aus Wasser und Mehl herzustellen. Dank der Mischung entsteht eine feste Oberfläche, die gut in der Hand liegt. Ebenfalls lässt sich der Löffel z. B. leicht mit Milch und Zucker in Heissgetränken verrühren. Am Ende der Mahlzeit verschwindet der Löffel aus der Welt – als feiner Keks im Mund.

3.Platz

Tschiri Wurst

Rund 52’000 Tonnen Fleisch müssen in der Schweiz jährlich kostenpflichtig entsorgt werden. Gleichzeitig stammt sämtliches Fleisch für Schweizer Bio-Katzen- und Hundefutter aus dem Ausland. Bei dessen Import entsteht ein hoher C02-Ausstoss. Das Projekt von Isabelle Hofmänner plant Demeter-zertifizierte Katzen- und Hundewürste aus Schlachtabfällen. Mit der Produktion der Würste für Vierbeiner in der Schweiz, genannt Tschiri Wurst, könnten die Abfälle sinnvoll verwertet und der C02-Ausstoss verringert werden. Resultat: Hunde und Katzen geniessen regionale, ökologische, faire und gesunde Ernährung.